Lade
  • Home
  • Über uns
  • Länder
    • Australien
      • Au Pair
      • Demi Pair
      • Au Pair & Study
    • Neuseeland
      • Au Pair
      • Elderly Companion
    • Kanada
    • USA
    • Irland
    • Spanien
      • Au Pair
      • Language Assistant
    • Frankreich
    • Italien
    • Island
    • Norwegen
    • Schweden
    • Dänemark
    • Niederlande
    • Schweiz
    • Belgien
    • England
  • Service
    • Flugservice
    • Versicherungsservice
    • Specials
    • Blog
    • Erste Hilfe Kurs
    • FAQ
  • Broschüre
  • Au Pair Stories
  • Kontakt
  • Jetzt Aupair werden
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Link zu Pinterest
  • Link zu Instagram
  • Link zu Mail

Mutter und Tochter berichten aus ihrer Sicht über den Au Pair Aufenthalt

Oftmals lesen wir nur die Erfahrungsberichte der Au Pairs, was sie alles erlebt haben und wie sie die Zeit im Ausland verändert hat.

Uns interessiert jedoch auch, wie es den daheimgebliebenen Eltern und Geschwistern in der Zeit ging. Wir haben dazu eine Familie befragt, deren Tochter Luisa nach dem Abitur für 10 Monate als Au Pair in Irland gearbeitet hat.

„Hallo Anke,

schön, dass du uns ein paar Fragen aus der Sicht der „daheimgebliebenen Eltern“ beantwortest. Aber von vorne:

Was war dein erster Gedanke, als Luisa sagte, dass sie als Au Pair ins Ausland gehen möchte?“

„Das fand ich gut und ich habe mich sehr für sie gefreut, da das auch schon immer mein Wunsch war. Einerseits also schön, dass sie den Mut hat, das zu machen und andererseits natürlich tränenden Auges und doch mit ein paar Bedenken ob das gut geht. Da zuerst Australien im Gespräch war, war ich doch etwas erleichtert, dass sie sich letztendlich für Irland entschieden hat. Ich hätte ihr Australien natürlich auch gegönnt, aber ganz ehrlich? Der Abschied wäre mir mit Sicherheit viel schwerer gefallen. Auch, da sie nicht mal eben für die Jugendweihe ihres Bruders von Australien nach Hause fliegen kann.“

„War es also eine einfache Entscheidung, sie gehen zu lassen?“

„Für mich auf jeden Fall, da wir auch schon im Vorfeld länger darüber gesprochen hatten. Die Idee ist über 2 oder 3 Jahre gereift, sodass auch ich mich langsam an den Gedanken gewöhnen konnte.“

„Habt ihr die Gastfamilie von Luisa vorher kennengelernt?“

„Nein, nicht persönlich, aber sie hat uns immer von ihren Skype Gesprächen mit der Familie berichtet. Heutzutage ist es toll, dass man sich vorher mal sehen kann und zusätzlich zu deren schriftlichen Unterlagen einen persönlichen Eindruck der Gastfamilie bekommen kann.“

„Du bist alleinerziehende Mutter; wie haben ihre Geschwister (damals 14 und 2 Jahre) sich in der Zeit vielleicht sogar verändert, als die große Schwester im Ausland war?“

„Mein 14-jähriger Sohn hat Luisa sehr vermisst und war dann plötzlich der Große. Er hat mich sehr viel und gerne mit seinem 2-jährigen Bruder unterstützt, was vorher natürlich auch zum großen Teil von Luisa übernommen wurde. Daran ist definitiv auch er gewachsen und selbstständiger geworden!“

„Wie habt ihr Kontakt gehalten?“

„Wir haben ganz viel telefoniert und geskyped. Gerade am Anfang in den ersten Wochen, bis wir sicher waren, dass es Luisa in ihrer neuen Heimat gut ging, sie sich eingelebt hat und wir uns keine Sorgen machen müssen. Danach wurde es etwas weniger aber trotzdem regelmäßig.“

„Habt ihr Luisa in Irland besucht?“

„Nein, wir hätten es machen können aber es wäre von der Zeit her etwas eng geworden. Luisa war in der Zeit allerdings drei Mal zu Hause in Deutschland, da einige besondere Anlässe und Feierlichkeiten anstanden, wie die Jugendweihe ihres Bruders. Und vor kurzem durften wir unseren Sommerurlaub in dem Haus der Gastfamilie verbringen, die zu dem Zeitpunkt selbst verreist war. So ein Angebot ist nicht selbstverständlich.“

„Wie hat sich Luisa in der Zeit in Irland verändert?“

„Ich finde, sie ist sehr gereift, selbstständiger und erwachsener geworden und kommt gut in der großen weiten Welt zurecht. Das macht mich als Mutter natürlich stolz!“

„Was würdest du anderen Eltern raten, deren Kinder vor einer ähnlichen Entscheidung stehen?“

„Eine längerfristige Vorbereitung ist sicherlich ratsam, damit auch die Eltern sich innerlich darauf einstellen können, falls der Abschied doch schwerer fallen wird. Auch meine anderen beiden Kinder werde ich animieren ins Ausland zu gehen, da wir gesehen haben, wie wichtig dieser Schritt für unsere große Tochter war.“

„Hallo Luisa,

danke, dass auch du dir die Zeit nimmst und uns ein paar Fragen zu deinem 10-monatigen Aufenthalt in Irland beantwortest.

Wann stand für dich fest, dass du nach dem Abitur als Au Pair ins Ausland möchtest?“

„Dass ich nach dem Abitur ins Ausland gehen möchte stand für mich schon lange fest, aber ich wusste noch nicht genau was ich machen möchte. Ich hatte erst über Work & Travel nachgedacht. Au Pair wurde es dann ungefähr 9 oder 10 Monate bevor ich losgefahren bin.“

„Wie hat deine Mama reagiert, als sie erfahren hat, dass du so lange weg möchtest?“

„Einerseits fand sie es ziemlich cool, da sie es früher auch gern gemacht hätte, andererseits war da schon der Trennungsschmerz, da man sich so lange nicht sieht. Aber sie hat mich sehr unterstützt und mir den Rücken gestärkt.“

„Warum hast du dich für Irland entschieden?“

„Irland liegt noch in Europa und es ist doch nicht allzu weit weg von zu Hause. Die endgültige Entscheidung zwischen Australien und Irland fiel jedoch, nachdem ich eine Trilogie gelesen habe, die in Irland spielte und ich habe mir das richtig schön vorgestellt. Die Geschichten, die sich um das Land ranken, haben mich sehr neugierig gemacht. Auch ausschlaggebend war, dass ich mit einer Freundin zusammen fahren wollte, die nicht zu weit weg fliegen wollte.“

„Wie sah dein Au Pair Alltag aus?“

„Ich habe mich vorrangig um die 7-jährige Tochter meiner Gastfamilie gekümmert. Der Tag startete meist mit dem Wecken, gemeinsamen Frühstück und dem Zusammenpacken der letzten Schulsachen, bevor ich sie dann in die nur 10 Gehminuten entfernte Schule gebracht habe. Als ich wieder heimkam, habe ich meist sauber gemacht (Staub gesaugt, Bettwäsche gewechselt oder die Küche geputzt). Danach konnte ich mich mit Freundinnen treffen, die auch teilweise ihre Gast-Geschwister dabei hatten. Gegen 15 Uhr habe ich die Tochter meiner Gasteltern wieder aus der Schule abgeholt, wir haben einen Snack vorbereitet, gemeinsam Hausaufgaben gemacht, gespielt und gebastelt – sehr abwechslungsreich wie ich festgestellt habe. Wir hatten auch Playdates mit ihren Freunden oder wieder anderen Au Pairs und „ihren“ Kindern. Ab 17 Uhr hatte ich dann Feierabend, wenn die Gasteltern heimkamen.“

„Wie waren deine Vorstellungen im Vorfeld und die Realität als Au Pair?“

„Ich habe mich auf eine nette Familie und ein zweites zu Hause gefreut. Dass ich mich gut mit den Gasteltern verstehe und auch Zeit habe das Land zu erkunden, da ich viel von Irland sehen wollte. Und ich kann sagen, dass sich alles so erfüllt hat! Ich hatte eine sehr gute Beziehung zu meinen Gasteltern, die auch bei Problemen ein offenes Ohr für mich hatten. Als viertes Au Pair der Familie fiel zwar das ein oder andere Mal ein Kommentar der Kinder (7,12,und 14 Jahre alt), wie es vorherige Au Pairs gehandhabt haben, aber damit konnte ich gut umgehen.„

„Würdest du anderen Jugendlichen, die vor dieser Entscheidung stehen, dazu raten, als Au Pair ins Ausland zu gehen?“

„Ja, definitv! Es war für mich persönlich eine richtig gute Erfahrung, einfach eine Pause zu machen zwischen Abitur und Studium. Man lernt neue Leute kennen, knüpft neue Freundschaften, auch zu jungen Menschen aus anderen Ländern und lernt den Alltag in einer anderen Kultur kennen. Man hat die Möglichkeit ein anderes Land und dessen Sprache kennenzulernen. Und ich habe gestaunt, wie schnell ich fließend im Sprechen wurde, da ich jeden Tag englisch sprechen musste.“

„Wie hast du dich in der Zeit verändert?“

„Ich finde, ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden. Man muss, gerade am Anfang, erst einmal lernen mit verschiedenen fremden Menschen auszukommen.“

„Hast du noch Kontakt zu deinen Gasteltern?“

„Ja, wir durften im Sommerurlaub sogar in deren Haus wohnen, als sie selbst im Urlaub waren, wofür wir sehr dankbar sind und was nicht selbstverständlich ist. Ich bekomme auch heute noch Bilder von den Kindern geschickt und zu speziellen Anlässen wie Geburtstag oder Weihnachten werde ich auch ein kleines Paket nach Irland schicken.“

Archiv

  • Juni 2026 (1)
  • April 2026 (1)
  • November 2025 (1)
  • Oktober 2025 (1)
  • November 2024 (1)
  • August 2024 (2)
  • Mai 2024 (1)
  • September 2023 (3)
  • Juli 2023 (1)
  • Juli 2022 (1)
  • Mai 2022 (1)
  • Februar 2022 (1)
  • November 2021 (1)
  • September 2021 (2)
  • August 2021 (1)
  • Juli 2021 (1)
  • Juni 2021 (2)
  • Mai 2021 (1)
  • März 2021 (3)
  • Februar 2021 (1)
  • Dezember 2020 (1)
  • November 2020 (1)
  • Februar 2020 (1)
  • Januar 2020 (1)
  • Dezember 2019 (1)
  • August 2019 (1)
  • August 2018 (1)
  • Mai 2018 (2)
  • April 2018 (1)
  • Juli 2017 (1)
  • go4aupair_blog
    Au Pair Vermittlung ohne Agentur – ein Risiko!7. November 2024 - 15:29

Seiten

Home
Über uns
Au Pair Stories
FAQ
Kontakt
Go4Aupair Broschüre

Länder

– USA
– Australien
– Neuseeland
– Frankreich
– Italien
– England
– Irland
– Spanien

– Schweiz
– Belgien
– Niederlande
– Kanada
– Island

Links

Impressum
Datenschutz
AGB

Kontakt
Portallogin

GO4AUPAIR

Löchel & Mäder GbR
Straße des 17. Juni 25
Eingang 103B
01257 Dresden

Tel.: +49(0)351 | 2538 2060
Fax: +49(0)351 | 2538 2050
info@go4aupair.de
www.go4aupair.de

© Copyright - Go4Aupair | Design & Programmierung - SUP
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Link zu Pinterest
  • Link zu Instagram
  • Link zu Mail
Link to: im Spotlight – Language Assistant Link to: im Spotlight – Language Assistant im Spotlight – Language Assistantlanguage assistant spanien Link to: Kati | Perth (Australien) Link to: Kati | Perth (Australien) Au Pair AustralienKati | Perth (Australien)
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen